In der Landshuter Zeitung ist eine wunderbare Nachbesprechung 2013 erschienen.

- klicke hier -

 

Aller guten Dinge sind…

Rückblick auf das 3. Landshuter Harfentreffen 2013

Fast schon zu einer guten alten Gewohnheit war es geworden, als Susanne Kaiser und die Nürnberger Studentinnen im Frühjahr 2013 daran gingen, sich neue Ideen für das 3. Landshuter Harfentreffen einfallen zu lassen. Dieses Mal sollte ein interner Schwerpunkt die Alte Musik werden, für den sie die mittlerweile hervorragend guten Kontakte in die Alte-Musik-Szene nutzten und so anerkannte Spezialistinnen wie die Geschwister Seitz (Hackbrett/Psalterium und barocke Trippelharfe) und die eigens aus London angereiste Mittelalter-Spezialistin Leah Stuttard für unsere Idee gewinnen konnten.

Daneben sollte es aber mit schließlich 18 Kursen natürlich bei dem bewährten breit gefächerten Angebot bleiben und auch das Rahmenprogramm sollte mit überraschenden Angeboten für Leib und Seele der Musiker eine gehörige Weiterentwicklung erfahren. Wo bekommt man sonst schon die Gelegenheit, nach einem abwechslungsreichen Eröffnungsabend mit „Guten-Morgen-Zumba“ in den Tag zu starten, sich dann mit „Pop und Harfe“ auseinanderzusetzen und nach einer Brotzeit im Harfencafé einem Meisterkurs zu lauschen und nach einem Einführungsvortrag zum Thema sich von einem von höchster Musikalität, Virtuosität und Präzision geprägten Konzert der beiden erwähnten Spezialistinnen („Ensemble 33zwo“ mit Elisabeth und Johanna Seitz) inspirieren zu lassen? So war es auch schön zu erleben, dass sich mittlerweile knapp 90 aktive und passive Teilnehmer angemeldet hatten und die Mitgliederzahl des veranstaltenden Vereins „Landshuter Harfenfreunde e.V.“ auf knapp 50 Mitglieder angewachsen ist.

Da konnte ein Blechschaden auf der Autobahn und eine dadurch notwendigerweise verspätete Anreise der beiden Ausnahmekünstlerinnen zwar die Veranstalter gehörig ins Schwitzen bringen - aber den vielen helfenden Händen, den kurzfristig einspringenden Dozenten und den wirklich äußerst zuvorkommenden und verständnisvollen Besuchern unseres Festivals war es zu verdanken, dass sich die plötzliche Sorge um das Wohl unserer Gastkünstlerinnen bald in große Erleichterung wandelte und wir gemeinsam diese Schikane gut überwinden konnten. Sein Übriges trugen dazu zu später Stunde das Ambiente und der freundliche Service in der „Tafernwirtschaft Schwaiger“ in Eugenbach, dem neuen Festival-Wirtshaus, bei.

Der Sonntag stand dann im Zeichen des für unser Festival so typischen Kinderprogramms und auch in der Harfenausstellung konnten alle Interessierten ratschen, ausprobieren und manche sogar ihr heiß ersehntes Instrument mit nach Hause nehmen! Wem es noch nicht genug war, konnte zum krönenden musikalischen Abschluss noch ein Harfenorchester mit knapp 30 (!) Instrumenten spielen hören. Am Ende herrschte bei der ersten allgemeinen Mitgliederversammlung des Vereins zu Recht eine zwar erschöpfte, aber äußerst zufriedene Stimmung und man konnte feststellen, dass sich unser kleines Festival mausert und wir stießen getrost auf ein Wiedersehen in 2014 an.     

 

Powered by Website Baker